Jonas Kinast

Bildquelle: Verein – Jonas Kinast war Dreh- und Angelpunkt beim SC und wird hier von Georgi Giorgadse beim Spielaufbau gestört

SC Hofstetten - FV Rammersweier 4:4

Ein höchst unterhaltsames Landesliga-Spiel mit acht Toren erlebten rund 200 Zuschauer im Hofstetter Waldsee-Stadion zwischen dem gastgebenden SC Hofstetten und dem FV Rammersweier.

Für die Gäste fühlte sich das Unentschieden nach dem Schlusspfiff aber eher an wie eine Niederlage, denn die Elf von Umberto Vulcano führte vor und nach der Halbzeit jeweils mit zwei Toren Unterschied. Der Sportclub allerdings muss sich die Frage gefallen lassen, ohne die Leistung der Gäste zu schmälern, wie ein Abstiegskandidat vier Tore in Hofstetten schießen kann. Die Elf von Timo Kinast und Marco Petereit war sofort im Spiel. Variable Angriffe über rechts und links sorgten für Gefahr im Gäste-Strafraum. Eine Kopfballrückgabe in der 9. Minute brachte den Sportclub dann überraschend in Not, was Kevin Kopf eiskalt ausnutzte und seinen FV in Führung schoss. Hofstetten ließ sich nicht beeindrucken, spielte weiter druckvoll nach vorne und wurde in Minute 17 klassisch ausgekontert. Nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte ging es sehr schnell. Philip Baudendistel bediente Max Meier, der den genialen Steckpass auf Marvin Danner spielte und dieser das Leder im oberen rechten Eck versenkte, 0:2. Der Sportclub war geschockt und musste sich erst mal schütteln. Ein Eckball in der 22. Minute brachte Hofstetten dann wieder zurück ins Spiel, Nico Obert verkürzte per Kopf auf 1:2. Die Gastgeber waren nun wieder eindeutig Chef im Ring und drängten auf den Ausgleich. Dieser fiel nach einem schönen Spielzug in der 44. Minute, als sich Moritz Matt über links gekonnt durchgesetzt hatte und den freistehenden Marco Petereit bediente. Mit dem 2:2 ging es auch in die Halbzeit.

Alles war wieder auf Null gestellt, und jetzt erhofften sich die 200 Zuschauer einen aus der Abwehr heraus sicheren Sportclub. Doch nicht die Gastgeber setzten die erste Duftmarke, sondern der FV Rammersweier. Ein weiter Flugball über links machte Kevin Kopf fest, umspielte seinen Gegenspieler und überwand SC-Schlussmann Daniel Lupfer ein drittes Mal. Der erste Angriff der sehr effizienten Gäste war somit erfolgreich. Beim Sportclub musste man bei jedem langen Ball der Gäste bangen, und so viel dann auch das 2:4. Philipp Rösler erlief sich das Leder auf der rechten Seite und schloss zum 2:4 in der 69. Minute ab. Kurz vor diesem Tor hatte der Sportclub eine Power-Play-Situation, als Schüsse von Lukas Hauer und Marc Hengstler in der vielbeinigen Abwehr hängen blieben. Aber anstelle auf 3:3 zu stellen, führte Rammersweier nun mit 2:4. Doch der Sportclub wollte sich nicht kampflos ergeben und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Als Marco Rossrucker nach mehrmaligem Foulspiel gelb-rot sah, war der Gast nur noch zu zehnt. Alles Zeitspielen des FVR nutzte nichts, Hofstetten verkürzte in der 83. Minute sehenswert auf 3:4. Nico Obert bediente nach einem Eckball mit viel Übersicht Luca Kehl, der per Fallrückzieher traf. Die Elf von Timo Kinast und Marco Petereit warf nun alles nach vorne und wurde wieder belohnt. Nico Obert köpfte nach einem Freistoß zum viel umjubelten 4:4 ein. Noch war genügend Zeit für den „Heim-Dreier“, denn der Unparteiische ließ sieben Minuten nachspielen. Rammersweier überstand mit viel Glück die letzten Minuten, und hatte Fortune auch auf seiner Seite, als der souveräne Unparteiische Jakob Stier ein Handspiel im Strafraum von Rammersweier nicht ahndete.

SC Hofstetten: Lupfer, Ruf (56. Neumaier), Nitzsche (70. Huber), Obert, Kinast, Hengstler, Kehl, Brosamer, Hauer, Petereit, Matt (70. Fehrenbacher)

FV Rammersweier: Anzaldi Y., Meier, Rossrucker, Rösler (80. Arslan), Anzaldi S., Giorgadse (78. Vulcano), Schwab (73. Hug), Kopf, Baudendistel, Huckel, Danner (90. Lauinger)

Tore: 0:1 Kopf (09.), 0:2 Danner (17.), 1:2 Obert (22.), 2:2 Petereit (44.), 2:3 Kopf 53.), 2:4 Rösler (69.), 3:4 Kehl (83.), 4:4 Obert (87.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Marco Rossrucker (71.) FV Rammersweier

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Jakob Stier

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